Rechtliche Aspekte

Der Fokus in unserer Zusammenarbeit mit Kunden und IT-Experten liegt darauf, die Projektabwicklung auf qualitativ höchster Ebene und vor allem auf einem gesetzeskonformen Weg von der Kontaktaufnahme bis zum Projektabschluss zu begleiten. Das Schweizer Projektmodell bildet die Grundlage unserer Philosophie und basiert auf dem Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes.

Änderungen im Arbeitnehmerüberlassungsgesetz behalten wir für unsere Kunden und Experten stets im Überblick und gewährleisten so eine bestmögliche Beratung.


Die wesentlichsten Neuerungen vom
01.04.2017 auf einen Blick

1. Kennzeichnungspflicht

Insbesondere der Entfall der „Vorrats“-AÜG-Erlaubnis und die Einführung einer „Kennzeichnungspflicht“ und „Konkretisierungspflicht“ nach § 1 I S.5, 6 AÜG erhöht die Spannungen hinsichtlich der Bereitstellung externer Personalressourcen. Der Gesetzgeber erkennt eine Arbeitnehmerüberlassung nur noch als solche an, wenn diese zu Vertragsbeginn klar gekennzeichnet wurde.

2. Höchstüberlassungsdauer

Die Höchstüberlassungsdauer eines Mitarbeiters an einen Entleiher wurde auf einen Zeitraum von maximal 18 Monaten begrenzt. Wurde dieses Zeitfenster genutzt, muss der überlassene Arbeitnehmer eine Unterbrechung von mindestens 3 Monaten vollziehen, ehe ein erneuter Einsatz bei dem selben Entleiher möglich ist. Eine Abweichung von der festgelegten Höchstüberlassungsdauer ist nur in den gesetzlich festgelegten Fällen zulässig.

3. Gesetzesänderung

Für überlassene Arbeitnehmer besteht Anspruch auf „Equal Pay“ nach 9 Monaten Überlassungsdauer bei demselben Entleiher bei einem ununterbrochenen Einsatz.